Plötzlicher Schneesturm, die Temperaturen sind gefallen. So erstarrt & leblos fühlte ich mich noch nie. Ich spür die kalten Schatten in mir schwellen, mich bezwingt abgrundtiefe Melancholie. Und meine Hände sind steif & fürchterlich klamm. Da krallt sich Wacholder in die zugeschneite Scholle. Sein starker Geist ist offen, doch undurchlässig gibt er sich dem Wandel hin, komme was wolle. Greift auch nach mir und voll Vertrauen press ich meine gefrorenen Wangen an seinen schorfigen Stamm. Welche Flamme in ihm brennt, ich weiß es nicht. Doch tatsächlich spür ich ein wärmendes Branden. Es taut die Eistränen von meinem Gesicht. Als hätte der alte Wacholder verstanden: nach jedem Winter bricht Erneuerung den Damm. ***
Du kennst das, wenn deine Geschichten schwerer geworden sind als dein Traum. Nichts ist mehr leicht, alles qält dich, die Luft zum Atmen fehlt und dein Raum. Und wenn diese Situation untragbar wird, dich runterzieht und nur noch beschwert, dann läufst du nicht weg, du reitest nur weiter, du schwebst von dannen auf deinem Zauberpferd!
Wie trage ich eigentlich so einen Haarstab oder eine Haarforke?
Am besten in einem Dutt oder Updo, der so gewickelt ist, dass der Haarschmuck die Basis hält. Klingt kompliziert, ist aber lediglich Physik 😛Das Schöne ist aber, dass ich meine langen Haare so wirklich schonen kann. Denn die Reibung an Klamotten oder Stühlen oder aneinander – mein Splissverursacher Nummer 1 – wird so vermieden. Und es sieht wunderschön aus.
Es gibt eine Vielzahl von einfachen Wickeltechniken und unendlich viele Tutorials auf You Tube – so auch meins. ^^ Diesen Dutt hab ich damals in 2 Minuten erlernt & trage ihn fast täglich. Er funktioniert mit geraden, runden, wie auch mit breiten flachen Haarstäben und natürlich mit Forken. Ich trage ihn mit Haarspangen oder einen Teil der Deckhaare als Halfup. Und natürlich geht er genauso gut für 2 Duttchen.
Mein Video zeigt erst einen Durchlauf in normaler Geschwindigkeit und danach noch einmal Schritt für Schritt – mit praktischen Stops – ganz genau, wie er funktioniert.
Dieser Schmerz im Herz, der Pfeil, der es durchbohrt, das sei Liebe, hat er gesagt. Wie bunt & lebendig es dich umfängt, sei egal, denn es wird dir weh tun. Ich bereite dich nur auf dein Leben vor, denn das Leben ist niemals fair, erzählt er ungefragt.
Und die Menschen seien auch nicht fair, es verletze ihn nun, wenn dich das versehrt.
So verletzt er das Kind, nimmt ihm die Farben weg. Macht Erhabenes klein. Weil das Kleine ihm zu groß erschien, er es selbst nicht besser wusste, wie du ahnst… Sie nennen das Erziehung, wenn aus Liebe ein Deal wird und dein Regenbogen weint. ***
Hebe deinen Blick empor, einsame Wanderin, vom Grau des Asphalts lass ihn wandern in den Himmel & warte einfach bis dich was findet, sich aus Licht & Tau geboren in deine Gedanken windet. Es muss nicht immer ein Regenbogen sein. Auch ein Vogelstimmchen trägt Glück in dich hinein. Eine nickende Blüte könnte dich ermuntern, eine Wolke in Herzform dich nicht mehr verwundern. ***
Egal wie zart mein Kelch dir scheint, wie verletzt, verletzlich meine Erscheinung, trotz allem perlt von meinen Blüten der Tau deiner eindringlich- logischen Meinung.
Auch wenn du meinst, dass seinen Weg es sich bahnt vorbei an allen Hindernissen, kann ich dir nur sagen, was ich immer fühle: Ich kann nur glauben – nie wissen.
Ich hör deine Weisheit, fühl mich hinein und lausche dem Strom deiner Stimme, doch was an meinen Stacheln hängen bleibt, will ich immer noch selbst bestimmen. ***
Die Nacht zieht herauf, wild & ungestüm, umfängt mich wieder, fängt an zu zieh´n. Nichts findet den Weg hinaus oder rein. Das Grausen klopft an, ich verhärte zum Nein.
Will atmen, die Dunkelheit droht mich zu ersticken und so sehr ich auch will, ich kann nichts erblicken. Mein Sehnen löst sich auf in rauer Schwärze und in der Ecke sitzt wieder mal der alte Schmerz.
Er will mich wie immer zum Aufgeben zwingen. Da hör ich draußen ganz weich jemand singen. Da wirds wieder heller & Luft krieg ich wieder. Ich atme & frage „wer singt da die Lieder?“
„Ich bins, die Mondin, Mutter der Göttinnen. Ich bin deine Kraft, bin außen , bin innen“ Sie wärmt mich sanft im Perlmuttschein, plötzlich fühl ich mein eigenes Göttin-Sein. ***
Isis greift nach den Sternen. Planeten färben sich ein. Blutrot strömt aus ihren Fingern. Geht in die Galaxie ein. Ein Strudel entsteht. Nichts geht hier verloren. Rotiert um die Göttin. Ein Stern wird geboren.
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Mein gestriger Haarschmuck hat kontroverse Reaktionen hervor gerufen und ich habe mich – auch wenn ich mich daneben über Unterstellungen und Projektionen geärgert & erschrocken habe – gefreut zu sehen, dass es eine zunehmende Sensibilität fürs Tierwohl gibt. <3
Diese Biene ist eine aus unserem Bienenvolk, das in unserem Garten lebt und sie ist im letzten Jahr eines natürlichen Todes gestorben & wurde von mir voller Respekt in diesen Haarschmuck gebettet – das lässt und ließ sich auch in ihrem Steckbrief auf meinem Blog, der im Ursprungsbeitrag verlinkt war, nachlesen für diejenigen, die den Jadedrachen noch nicht so lange und deshalb meine Philosophie nicht kennen: Ich lebe und arbeite in großem Respekt für alle unsere Mitgeschöpfe, seien es Tiere wie Pflanzen.
Wenn ein Erkennen wie warmer Honig fast perlend durch deinen Körper rinnt, du bist jetzt eins mit allen Teil´n in dir und jeden Tag und jede Nacht beginnt ein Tanzen, Summen, ein Genießen wie´s immer schon hätt sein können und immer schon gewesen ist. Nur kannst du `s endlich jetzt erkennen.
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