Preview *Freiraum* ApfelholzStäbchen für Feenhaarmädchen (oder Jungs)

Wie leblos trane ich durch einen trüben Tag,
erledige, was ich soll und zu erledigen hab.
Ich fühle nichts als düsteren Überdruss,
weil ich nicht wollen darf, dafür aber muss.
Durch den Planungssumpf dringt plötzlich ein Sonnenstrahl,
eine Sehnsucht, akut, laut und fast eine Qual.
Wie ein Ruf zieht sie mich zum Holz hin.
Blindes Tasten & Wühlen ohne Ziel und Sinn.
Bis du mir fast in die verkrampften Hände fällst.
Was steckt in dir, dass du meinen Tag erhellst?
Ich bedränge dich mit wilden Gebärden.
In Menschensprache gehts es nur ums Werden
und ziemlich selten um das reine Sein.
Gefangen in meiner Stimmung red ich auf dich ein.
Und du bist namenlos, stumm, bunt & schön
und ich nur wütend und ich kann nicht sehen.
Meine Finger wissen, was sie dort erfühlen,
sie wollen streicheln, tasten, wärmen, kühlen.
Vorm inneren Auge erscheint ein Apfelbaum,
dein Duft reißt mich aus meinem Alltagstraum.
Ich atme tief ein, lass mich fallen wie du vorhin.
Wir werdens schon erfahren, was wartet da drin.
Wir beginnen zu reden, in einer Sprache aus Spänen,
aus Beieinander sein, ohne Warten und Sehnen.
Die Sprache der Erde, der Vögel, der Bäume,
die Sprache der Winde, der offenen Räume.
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Preview *Verwundbar* Gletscherstab Rose

Du hattest diese leise Art,
mich anzusehen, als sei ich zart.
Und das ließ mich erröten.
Ich fühlte mich dadurch verführt
& zeitgleich wirklich tief berührt,
als wüsstest du von meinen Nöten.

Ich konnte dir nicht glauben,
ich wollt es auch nicht erlauben.
Du hast dich nicht beirren lassen.
Je romantischer deine Worte klangen
,
umso mehr verfärbten sich meine Wangen,
das wollte für mich schlicht nicht passen.

Und als sich vertiefte meine Farbe,
betonte das jede meiner Narben.
Ich wollte nicht, dass du mich so siehst
und faltete meine Blüte zusammen.
Für immer in meinen Tiefen gefangen,
damit du nicht in meinen Wunden liest.
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Preview *Monstera variegata* Gletscherstab Blatt

Du grüntest dort im Sonnenschein.
Ich fand dich schön und brachte dich heim.
Du schienst mir Naturas Laune zu sein.
Ich wollte dich haben, ich machte dich mein.

Deine Finger streifen mich zart manchmal.
Durch dein Blatt leuchtet ein Sonnenstrahl.
Ich hoffe, du wirst niemals kahl
und deine Flecken nicht zu fahl.

Auch wenn ich heute plump nur reim,
ich wünschte, du wärest nicht allein.
Und all deine Schwestern wären klein.
denn Platz hab ich jetzt leider kein´

mehr… ähem.. 😀

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(gedichtet aus dem Herzen einer Pflanzensammlerin )

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Preview *Black Ivy* Haarforke aus RosenHolz

Ich trage die Pietät zu Grabe.
Bepflanz es mit Efeus unsterblichen Trieben,
die ich immer schon bewundert habe.
Wenn ich singe, besing ich die Liebe.

Melancholie ist meine Droge.
Ich find nichts schöner als den Rausch,
wenn die Angst mich ertränkt in einer Woge,
mein Herz gegen schaurige Kälte tauscht.

Ich erhebe meinen Schmerz zum Mythos
Und du sagst, du verabscheust solche Sachen?
Findest mich elend, düster, humorlos? –
Hej, eine muss den Job ja machen.

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Preview *Da steht ein Pilz unterm Vogelbeerbaum* Gletscherstab aus Eberesche mit Pilz

Was ist eine Holzrarität? Was meine ich, wenn ich dir von einem bestimmten Holz vorschwärme? Nehmen wir einmal dieses EbereschenHolz hier – jeder von uns kennt mindestens einen Vogelbeerbaum, wenn ein Park in der Nähe ist. Die stehen überall rum. Wieso soll das rar sein?

Zunächst einmal meine ich damit Hölzer, die (zum Glück) für die Holzindustrie uninteressant sind und die du daher nicht so ohne weiteres zu kaufen kriegst. Das bedeutet, dass kein Baum extra für deinen Haarschmuck gestorben ist und das sind mir die liebsten Materialien. Zum anderen eben welche, die aus der Reihe (auch der eigenen Holzsorte) tanzen UND all die Eigenschaften haben, die mir für Haarschmuck wichtig sind.

Und an alle, die ihren Rhododendron abgeholzt haben, nachdem ich z.B. dieses wunderschöne Set gepreviewt habe ^^ : That´s nature, baby! Du findest eine solche Farbvielfalt & Maserung nicht in jedem Busch. Jeder Baum ist anders. Je nach Lebensbedingungen und Alter bilden sie mehr oder weniger und oftmals gar keine Besonderheiten und dann hast du einen Ast mit einem zwar schön harten, aber eben nicht besonders interessanten Holzbild.

Für jedes Stück Holz, das mich „Juchhu!“ rufen lässt, habe ich klafterweise Brennholz & Äste in den Jadehorst geschleppt und aufgesägt, die mir nur ein müdes „ach sowas wieder“ abgerungen haben. Aber immer mal wieder hab ich Glück (und natürlich den irren Holzblick des Jadedrachen, der immer besser wird) und werde mit außergewöhnlichen Farben belohnt oder ausgefallenen Maserungen <3 Auch deshalb lieb ich es so sehr – es ist nicht berechenbar und immer ein Abenteuer.

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Preview *Was Hoffnung macht* Holzliebe Haarstab Spirale

Wie Wolken am Horizont zerfasert die Verzweiflung
und du fragst dich, wozu deine Hoffnung dient.
Ist sie wie ein Kompass oder Peilung,
weil etwas deinen Weg vermint?
Du kommst der Lösung näher, wenn du sie weglässt
und dir vorstellst, was du ohne sie bist.
Wie wenn der Wind deinen Kopf frei bläst,
erkennst du, wie es ohne sie ist.
Ohne Hoffnung, dass es besser, heiler, schöner wird,
ist das, was du jetzt hast, erlebst und bist
einfach da und nicht von Wünschen verwirrt,
ohne dass du etwas vermisst.
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Preview *Des Frühlings Kraft* Gletscherstab Spirale mit Bergmännchen

Und dann zog Nebel auf und tauchte alles in Grau.
Der Fluss ist verborgen, der Himmel nicht blau.
Spiegelnde Wände werfen meine Stimme zurück.
Ich höre mir selbst zu, begreife zum Glück.
Es ist kalt geworden, der Schnee will mich bedecken.
Wenn ich bleibe, werd ich nichts Neues entdecken.
Ich raffe meinen Umhang, ich dreh mich um,
verlasse die Kälte, jetzt gehe ich stumm.
Nehm die ungewollten Geschenke zu mir hin,
dann ziehts mich zur Höhle, da tief in mir drin,
wo ich Kraft und Licht finden werde.
Und dann wird es Frühling, ich streck mich aus der Erde.
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