Typische Situation. Da liegt ein Riesenknubbel rum und möchte mit. Er sieht total verknorkelt aus, aber ich habe keine Ahnung, was das für Holz sein könnte. Ich sehe nur, dass es eine Maserbeule ist, juchhu! Nach Jahren des Trocknens endlich Zeit für die Säge. Es offenbart sich ein stark gemasertes Holz mit lustigen Swirls & hinein fließenden dunklen Kernholzstreifen. Eher kühle Farben.
Ich habe Rüster gefunden, mittlerweile selten in Deutschland, weil wir ein Schädlings-bedingtes Ulmensterben haben 🙁 Das Holzgebilde ist so verwachsen, dass ich kaum eine Chance habe, irgendeine Haarschmuck – taugliche Stelle zu finden. Ich will aber! 😀 Am Ende habe ich alles auf Haarstabgröße geschrumpft – ein kleines Wunderwerk der Natur. Hochglanz inklusive. Hachmach!
Hmm schnurrt für mich, meine Kätzchen, in eurem weichen Fell mag ich mich verlieren. Täuschen eure Kulleraugen nur Sanftheit vor? Und dann lasst ihr mich Krallen spüren? Kann ich euch trauen, ihr Süßen, wenn ihr euch zutraulich anschmiegt? hör ich ein leises Grollen im Unterton? Kann ich sicher sein, dass ihr mich nicht anlügt? ***
Ich sehe sie hinter mir, doch vor mir ist sie auch, diese mystisch anmutende Spur, die der Sand mit sich trägt, verwischt & verweht verschwommen, doch klar & pur. Mein Verstand verfällt dem. Die Geheimschrift entschlüsseln, scheint der einzige Sinn zu sein. Doch ein Teil von mir malt und folgt einfach den Mustern, tief in das Geheimnis hinein. ***
Meine Wildheit, ich hatte Angst vor dir, ich fürchtete mich vor dem Chaos in mir.
Wenn ich mich durch den Dschungel winde, geht mir die Sicherheit verloren und alles Geordnete verschwindet. Daraus wird schließlich Chaos geboren.
Wenn ich wild bin, kann ich nichts sortieren und ich folge jeder inneren Regung. Doch ohne mich je darin zu verlieren. Und atme Kreativität in jeder Bewegung.
Meine Wildheit, du bist die Freiheit im Großen & ich fliege, bin ich einmal angestoßen. ***
In einer Welt, wo größer, schneller, härter die Zukunft sind, das Ziel, der Sinn was Kleines, Ruhiges, Weiches wär doch dann raus beim ordinären „Da will ich hin“. Doch probierst dus mal mit dem kleinen Maße weichst ab von der Norm & wendest dich hin, erkennst du schnell: das hier hat Klasse & dass die Qualitäten dadurch komprimiert sind ^^ ***
Verschwimmen die Ränder deiner Heldinnenreise, wenn du versuchst, sie zu fixieren? Und raubt dir das bunte Licht den Atem wie eine Schimmerwand, dich drin zu verlieren, weil du das Ziel ahnst, doch nicht sehen kannst? Wenn etwas dich antreibt, das dich irgendwie liebt. Kennst du auch die Verzweiflung verworrener Wege für die es keine Landkarte, aber geheime Führung gibt? ***
Im Traum erwache ich plötzlich und sehe klar den Wald & nicht mehr die Bäume, die mein Vater gepflanzt hat und die wirre Kronen gebildet und mir die Sicht verstellt haben.
Und auf einmal kann ich wieder atmen. ich sehe das Flimmern über den Wipfeln. es ist überall, wie Apfelholzstaub, umschließt mich freundlich Der Weg ist nicht linear und das ist mein bester Zaubertrick.
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Wenn plötzliche Klarheit auf Herzensrot trifft
zerbröseln vielleicht ein paar deiner Illusionen.
Etwas hat sich nicht erfüllt, etwas sortiert sich um,
und dann öffnet sich ein Raum voll neuer Visionen.
Hast du dich auch schon gefragt, warum du heute all die Farben nicht magst? Und hast du dir dann auch noch gedacht, du hast dann wohl wieder was falsch gemacht? Was wäre, wenns einfach noch immer zu wenig war, ein einziger Regenbogen halt doch mal zu eintönig? Was, wenn du mehr verdienst & eine in dir mehr will? Frau! Dann gönn dir doch deinen Farbenoverkill. ^^
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Wenn ein Sonnenstrahl den Meeresboden trifft und Wasserpflanzen bestrahlt wie Kunstwerke, wenn auf dem Riff flimmert die goldene Schrift und das Wasser von unten beleuchtet, verstärke das die Magie des Ozeans deiner Träume, sagt man, geschieht das am Tag des längstens Lichts. Dann überwindet der Zauber die Weltenzäune, und erschafft, was du dir wünschst, aus dem Nichts.
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