*Was im Meer geschah* klarer Aquarium Haarstab

Die Klarheit des Wassers
ist von Gewächsen durchzogen,
die den Blick verstellen auf das
dritte Wesen, dessen rote Farbe
doch deutlich zu rufen scheint:
Ich bin hier, warum suchst du mich nicht?
Und eine Muschel schließt sich
und eine Blume erblüht
und die Eltern schwimmen
in die andere Richtung davon
und bringen sich selbst in Sicherheit.

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Preview *Sommersturm* Haarstab aus RhododendronHolz

Jetzt beginne ich mich zu drehen.
Mein weites Kleid aus Holz & Laub
breite ich aus, und ich glaub,
ein Luftzug beginnt um mich zu wehen.

Ich lasse mich nicht zum Singen zwingen,
mein Tanz jedoch wirbelt auf den Staub.
Du hörst es sirren, doch stellst du dich taub.
Ich hör nicht auf, ich lass mich schwingen.

Und da merke ich, dass in diesem Sommer
meine Rotation zum Tornado sich aufbaut,
mit einer Sogwirkung, die meine Stimme raubt.
Doch diesmal stopp ich nicht, was immer komme.

Die Folgen dieser Bewegung sind erheblich:
manche werden aus der Umlaufbahn gehoben,
andere werden nun zu mir hin gesogen.
Und meine Wurzeln bleiben beweglich.
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Preview *Zu heiß* Flammen Wende – Haarstab

Das Tor meines Gartens war verschlossen,
doch blieb ich gelassen unverdrossen,
wissend, morgen wird Einlass wahrscheinlich.

Die Monate zogen so ins Land
bis ich plötzlich den Eingang nicht mehr fand.
Meine Rufe brechen an den hohen Mauern.

Dort oben sind die steinernen Gargoyles
erwacht, die Mäuler aufgerissen.
Flüssiges Feuer spucken sie auf mich.

Heiße Glut verbrennt meine Haare.
Ich renne, während ich panisch nach oben starre,
in sichere Entfernung, plötzlich schaudernd.

Mein geheimer Garten kämpft gegen mich,
ist unerreichbar geworden, die Mauern dicht.
Ich fürchte, ich hab seine Gunst verschenkt.

Eine Taube entsende ich noch mit einem Gedicht,
doch mein Brief erreicht ihn nicht.
Als sie zurück kehrt, sind die Flügel versengt.
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Preview *Wilde Mondin* Haarforke Perlmutt Mondphasen

Die Nacht zieht herauf, wild & ungestüm,
umfängt mich wieder, fängt an zu zieh´n.
Nichts findet den Weg hinaus oder rein.
Das Grausen klopft an, ich verhärte zum Nein.

Will atmen, die Dunkelheit droht mich zu ersticken
und so sehr ich auch will, ich kann nichts erblicken.
Mein Sehnen löst sich auf in rauer Schwärze
und in der Ecke sitzt wieder mal der alte Schmerz.

Er will mich wie immer zum Aufgeben zwingen.
Da hör ich draußen ganz weich jemand singen.
Da wirds wieder heller & Luft krieg ich wieder.
Ich atme & frage „wer singt da die Lieder?“

„Ich bins, die Mondin, Mutter der Göttinnen.
Ich bin deine Kraft, bin außen , bin innen“
Sie wärmt mich sanft im Perlmuttschein,
plötzlich fühl ich mein eigenes Göttin-Sein
.
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Preview *Mondfarben* Regenbogen Haarforke

Der bleiche Mond, dein Freund,
scheint erst langweilig & weiß.
Seine wahren Farben siehst du erst,
wenn du die Augen zusammen kneifst,
und deine Blickrichtung änderst,
auch etwas von dir hinein gibst
– ein bisschen von ihm, ein bisschen von dir –
und du alle Farben der Freundschaft liebst.
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