Ich erhebe mich aus dem Kreis der Drachenahnen und meine Schwingen schimmern blass & blau Der Wind hebt mich auf meine Bahnen, mein Körper, in dessen Kraft ich vertrau – so zart & gläsern er auch scheint- lässt sich tragen durch die Macht der Alten. Und meine Krallen sind wild bereit Grenzen zu wahren & auch zu halten.
Ich bin störrisch, ich weiß, was ich will und ich geh einen Weg, der nicht leicht ist. Es ist Raum neben mir für die Wärme in dir, auch wenn du auf Leichtigkeit geeicht bist.
Gib mir deine Hand vor dem Hinderniss, wir geben und nehmen uns Kraft, Lass uns zusammen unsre Energie potenzier´n, weil man schwere Wege gemeinsam leichter schafft.
Auch verwundene Strecken mit Steinen & Dickicht, wenn alles dunkel und schwarz scheint, Egal wie kalt es ist, wir geh´n hoffnungsvoll weiter Bis rosenroter Sonnenaufgang uns vereint.
Die Welle mächtig, schäumt nach oben, Das tiefe Meer hat nie gelogen, Ist still & laut zur selben Zeit Du findest alles hier, was bleibt. Der Strand mit Muscheln überzogen, Das Ufer ist ein Regenbogen.
Der Ozean scheint wild & tief. Ertrank darin, während ich schlief. Fühl mich von Wellen überschwemmt, kann nicht fließen, bin gehemmt. Begegne ich ihm doch verwegen, dann kommt er mir ein Stück entgegen
Es fiel ein Blatt vom Regenbogen, es errötet & fühlt sich so blue. Ein anderes fällt und gesellt sich dazu und dann hat der Regen sich verzogen.
Zwei regennasse Blätter sind zusammen geflogen und sie spiegeln sich gegenseitig darin. Es ist ein Spiel mit Möglichkeiten & Sinn. Dann geht die Sonne auf und du siehst den Regenbogen
Gemächlich auf ihrem Weg ins Glück,
Den freundliche Gräser säumen,
Lehnt sie sich in ihre Langsamkeit zurück,
Denn so bleibt viel mehr Zeit zum Träumen.
Knallbunte Traumblasen umwehen sie,
Und die werden nicht bersten, weil sie schleicht.
Jede Faser genießt dieses Gehen, und wie!
Weil die Fröhlichkeit von Schnecken nie weicht.
Und meine Worte folgen brav dem Verstand, bis ich mir selber glaub – zittert auch die Hand. Ich reime wieder frech auf Pech, verführe uns, solange ich sprech. Ich renne meditierend durch die Schleier, während ich die Göttin in mir feier.
Und hätt´ich keine Wahl anstatt zu wissen, dann wäre ich zwischen uns nicht so zerrissen. Ich will hier bleiben, ich will nur dich, ich tus, ich spring, entscheide mich. Und während beide weiter an mir zerren hör ich einfach auf, mich zu wehren.