Krall dich in deine Wirklichkeit, wo Träume schäumend explodieren und nach dir greift Unmöglichkeit. Sie will sich an dir ausprobieren. Und offenbart dir Muster, in denen deine Augen sich verlieren
und alles, was du wusstest, liegt verborgen in grünlichen Schlieren. Und die zerbrochene Vollkommenheit, wird vor dir kristallisieren, wo etwas nach dem Leben greift, kann Neues sich manifestieren.
Verwundert stehend neben einander.
Ihr leuchtet beide, die Aura gleicht sich.
Aus verschiedenen Welten eingewandert
und doch ähnelt ihr euch, im Außen & geistig.
Die Verwandschaft scheint nicht offensichtlich,
wenn gedanklich ihr an der Oberfläche bleibt.
Doch die Verbindung enthüllt sich als vorgeschichtlich,
Wenn die Farbe sich den Herzen zeigt.
Das kleine Einhorn steht verloren, alleine unterm Regenbogen, der strahlt dort hell in solchen Farben, fürs Einhorn ist das kaum zu tragen.
Es spürt nur, wie sich etwas wandelt, ob es sich um was Großes handelt? Es schaut nach oben, Horn zeigt Richtung… Und damit hat sichs heut mit Dichtung. 😀
Freundliche Wolkenformationen sind ja sowas wie Ausblicke. Bauschiges Weiß, das den blauen Hintergrund anhimmelt. Und mitten drin wird es hell, bis sich Farben zeigen, mit denen keiner gerechnet hat.
Typische Situation. Es ist ja nur StrauchSchnittZeit, ich rechne nicht zu sehr mit Holzschätzen. Doch da entdeckt der irre Holzblick vom Jadedrachen ein Stück Rhododendron. Ich wusste nicht mal, wie cool das innen aussieht. Schon der Querschnitt zeigt mir verschiedenste Farben im dunklen Kern.
Natürlich ist es nicht so einfach, eine Haarforke aus einem Ast zu schnitzen wie aus einem industriell gefertigten Brett zu sägen. Schicht für Schicht lege ich die Forke im Kern frei. Jede Schicht eröffnet neue Farben & Muster. Das Auge folgt freudig den fließenden dunkel- und hellbraunen Schlieren. Dieses Holz ließ sich gern glänzend polieren.
So schnell ich konnte in den Wellen hab ich mich gedreht, das Wasser spritzte und der Sturm hat mein Haar zerweht. Und ich knirschte mit den Zähnen gegen den Widerstand an, Ich hatte Kraft und wollte durchhalten. Ich hatte einen Plan.
Und viele Jahre später, als mir schwindlig geworden war, da dämmerte mir schließlich etwas und wurde langsam klar, Ich drehte mich im Kreis, ich kam gar nicht vom Fleck und alles, was ich suchte, das war schon lange weg.
Typische Situation. Diesmal entdeckt der irre Holzblick vom Jadedrachen einen Ast, und ich weiß genau, dass es Esche ist. Und vor allem ist sofort zu erkennen, dass es sich um die seltene Ausprägung OlivEsche handelt, also OlivenHolz- ähnliche Maserung und dunkle Oliv- Farbe im Kern. Darauf freue ich mich schon seit 2 Jahren. Natürlich ist es nicht so einfach, eine Haarforke aus einem Ast zu schnitzen wie aus einem industriell gefertigten Brett zu sägen. Schicht für Schicht lege ich die Forke im Kern frei. Jede Schicht eröffnet neue Farben & Muster. Jippie, mein Herzchen klopft. Und ein verästeltes Loch habe ich mit dunkelblauem Epoxid aufgefüllt, einfach weils schön aussieht 🙂 Feinschliff & Polieren & der Jadedrache erfreut sich am Glanz. So liebe ich es!
Typische Situation. Da liegt ein Riesenknubbel rum und möchte mit. Er sieht total verknorkelt aus, aber ich habe keine Ahnung, was das für Holz sein könnte. Ich sehe nur, dass es eine Maserbeule ist, juchhu! Nach Jahren des Trocknens endlich Zeit für die Säge. Es offenbart sich ein stark gemasertes Holz mit lustigen Swirls & hinein fließenden dunklen Kernholzstreifen.
Ich habe Rüster gefunden, mittlerweile selten in Deutschland, weil wir ein Schädlings-bedingtes Ulmensterben haben 🙁 Das Holzgebilde ist so verwachsen, dass ich kaum eine Chance habe, irgendeine Haarschmuck – taugliche Stelle zu finden. Ich will aber! 😀 Am Ende habe ich alles auf Haarstabgröße geschrumpft – ein kleines Wunderwerk der Natur. Hochglanz inklusive. Hachmach!