Der Wächter des Obstgartens: Ein Unikat aus altem Apfelholz

Von Kiki.Jadedrache.com, deiner Haarschmuck-Schnitzerin

Objektstudie und Entstehung

Dieses funktionale Kunstobjekt ist eine Hommage an den Kreislauf der Natur. Das Material stammt von einem uralten Apfelbaum, dessen Lebenszyklus vor einigen Jahren endete. In seinem Inneren verbarg sich eine seltene MehrfachAstgabel, die über die Zeit der natürlichen Zersetzung eine sogenannte Stockung (Spalting) entwickelte.

Das Stück habe ich so konzipiert, dass es die Grenze zwischen Skulptur und Möbelstück auflöst. Es dient als Aufbewahrungsort für persönliche Kostbarkeiten – ein moderner Schrein für die Dinge, die uns wichtig sind.

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Handwerkliche Details und Funktionen

In geduldiger Handarbeit habe ich die natürlichen Gegebenheiten des Holzes herausgearbeitet und in funktionale Elemente verwandelt:

  • Geheimfach: Im unteren Bereich der Maserknolle ist eine handgefertigte Schublade integriert. Sie wurde präzise eingepasst, so dass sie im geschlossenen Zustand wie ein Gemälde neben den Galeriefächern wirkt
  • Galerie-Nischen: Vier organisch geformte Fächer bieten Raum für die Präsentation kleinerer Fundstücke wie Kristalle, Moose oder andere Naturschätze. Wie die Flechten, die auch in der Rinde widerhallen.
  • Obere Kammer: Ein rundes Fach im oberen Teil des Astes dient als sicherer Ort für private Andenken. Der Deckel wird durch einen dezenten Magnetverschluss gehalten.
  • Ästhetik des Feuers: Die Stirnholzflächen habe ich mit der traditionellen Shou Sugi Ban Technik leicht verkohlt. Dies erzeugt einen tiefen, samtschwarzen Kontrast zur hellen, geölten Maserung des Apfelholzes.
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Haarforke aus Platanenholz: „Haunted Best Friends“ – Handgeschnitztes Unikat

Von Kiki.Jadedrache.com, deiner Haarschmuck- Schnitzerin

Platanenholz Haarforke

Handgeschnitzte Platanenholz Haarforke „Haunted Best Friend“ mit detailreiner Schnitzerei einer Vogelscheuche und einer Krähe vor einer Mondsichel, ergonomisch gebogen für feines Haar.

Zwei, die sich kennen. Die eigentlich Feinde sein sollten und sich stattdessen gefunden haben.

Mit der „Haunted Best Friends“-Haarforke zieht die geheimnisvolle Atmosphäre einer nebligen Winternacht in dein Haar ein. Diese Skulptur aus Holz erzählt die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft: Eine Vogelscheuche – ein Waldgeist, der Krähen eigentlich verjagen soll – und ihr loyaler Begleiter, der schwarze Vogel. Gemeinsam wachen sie vor einer schimmernden Mondsichel über deine Frisur.

Das Motiv: Ein Waldgeist für deinen „Haunted Spirit“

Dieses Schmückstück ist für eine langhaarige Künstlerseele, die das Schöne im Unperfekten sehen und eine tiefe Verbindung zur Natur spüren. Die Vogelscheuche trägt den kleinen Grusel, den manche auch mit Krähen verbinden. Zugleich stehen beide auch für Herzensweisheit und Geheimnisse. Die Absurdität ihrer Verbindung war mein Leitthema. Der Halbmond bildet den sanften Rahmen für diese intime Szenerie und kontrastiert durch die wilde, natürliche Maserung des Holzes.

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Lignum Vitae Haarforke „Kastanienblatt im Frühlingsgrün“

Lignum Vitae Haarforke „Kastanienblatt“

Lignum Vitae Haarforke "Kastanienblatt

Unikat aus Lignum Vitae – inspiriert vom ersten Grün des Jahres

Wenn im Frühling die zarten Kastanienblätter aufbrechen, beginnt etwas Zauberhaftes – und genau dieses Gefühl habe ich in diese Haarforke geschnitzt. Das filigrane Kastanienblatt windet sich zwischen Jugendstilelementen, wie frisch entsprungen aus einem alten Naturbuch.

Das verwendete Holz ist ebenso besonders wie das Motiv: Lignum Vitae, das „Baum des Lebens“-Holz, ist eines der härtesten und gleichzeitig dichtesten Hölzer der Welt. Frisch geschliffen zeigt es sich goldgelb – mit der Zeit reift es durch Sonnenlicht zu einem olivgrünen Ton. Ein Holz mit Patina und Charakter.

Trotz seiner Dichte ist diese Forke erstaunlich leicht und eignet sich sogar für sehr feines Haar. Die schlanke, ergonomische Form und die feine Schnitzarbeit sorgen für eine sichere und bequeme Frisur – ganz ohne Zug oder Druck. Und zu meinem Tutorial zum haarschonenden Lieblingsdutt geht´s klick hier entlang.

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Wie pflegst du deinen Holzkamm? – ohne Wasserschaden

Von Kiki.Jadedrache.com, deiner Haarschmuck-Schnitzerin

Wie pflegst du nun deinen geschnitzten Holzkamm richtig? (und auch deinen Haarschmuck aus Holz)

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Kurz gesagt: Deine Kammpflege ist denkbar einfach. Du reinigst ihn mit Öl statt Wasser. Und hältst ihn von Feuchtigkeit fern. Manche Pflegetipps im Internet führen echt in die Irre. Ich habe zum Beispiel schon gelesen: „Wasch deinen Holzkamm einmal im Monat mit Seifenwasser.“ Klingt erstmal nach Hygiene – ist aber in den meisten Fällen keine gute Idee. Vor allem dann nicht, wenn dein Kamm aus unbehandeltem Holz gefertigt wurde.

Diese Art von Pflegeanleitung passt eher zu lackierten Kämmen. Und da fragt man sich: Warum überhaupt Holz, wenn es dann wieder versiegelt wird? Die Vorteile von echtem, offenporigem Holz ( Quelle) – also antistatisch, manchmal sogar antibakteriell, ölverteilend und besonders angenehm in der Hand – gehen dabei verloren.

Ein naturbelassener Kamm aus Holz reguliert die statische Aufladung deiner Haare, verteilt dein Sebum und Pflegeprodukte schonend über die Haarlänge und fühlt sich einfach unvergleichlich an. Er ist Teil deiner Haarpflege. (lies auch mal hier in Feines Haar Geheimnisse)

geschnitzter Holzkamm Pflege

Kann ich meinen Holzkamm mit Wasser reinigen?

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Geschnitzte Holz Haarforke „Oh Löwenzahn!“ – handgemacht aus einheimischem Holz

🟡 Wenn Löwenzahn wächst, wächst auch etwas in uns.

Diese Haarforke entstand nach einem Spaziergang über eine Löwenzahnwiese – du kennst dieses kräftige Gelb, das selbst zwischen Pflastersteinen durchbricht? Genau dieses Bild von Widerstandskraft und Lebendigkeit wollte ich schnitzend festhalten.

Ich habe dafür Robinienholz verwendet, das ich nach dem Schnitzen geräuchert habe. So ist der satte Kontrast zwischen dunklem Kernholz und hellem Splint entstanden – ganz ohne Farbstoffe. Das Holz selbst bringt diese Energie mit: kraftvoll, markant, fast ein wenig kämpferisch. Die Maserung ist so stimmig, dass ich auf zusätzliche Adern verzichtet habe – sie war einfach schon da. Besonders an der Knospe sieht man das gut.

Ergänzt habe ich die Forke mit Cotinusholz, das mit seinen warmen Farben und sanften Rundungen einen schönen Gegenpol bildet. Beide Hölzer stammen aus der Baumschnittsaison – kein Baum wurde für dieses Stück gefällt.

Die Forke ist leicht mondförmig gebogen. So liegt sie angenehm an der Kopfform an und stützt auch schwere Dutts zuverlässig.

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