Meine Haarpflege 2017 – Was bleibt?

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Weils ja doch einige Nachfragen von euch gab, fass ich meine aktuelle Haarpflege noch einmal zusammen 🙂 Und danke an alle für euer liebes & interessiertes Feedback – da mach ich doch gern weiter!

Waschen

2017 habe ich noch konsequenter auf konventionelle Shampoos verzichtet. Gelegentlich – z.B. um hartnäckigem Klätsch zu Leibe zu rücken – brauche ich noch Reste meiner alten NaturKosmetik Shampoos auf. Aber es sieht so aus, als würden die sich auch übers nächste Jahr noch halten… Ich habe es euch hier schon vorgejubelt, dass ich endlich mit Haarseife klar komme & meine erste Seife selbst gesiedet habe. Weitere hausgemachte Favoriten, die geblieben sind: Roggenmehl, Honig- Ei- Shampoo & Lavaerde, sowie immer mal meine indischen oder einheimischen Waschkräuter. Auch Water only funktioniert zwischendurch gut, vor allem im Sommer.

Es hat sich wieder einmal bewiesen, dass Abwechslung für meine Haare das Beste ist – Sobald ich länger als ein paar Wochen auf dieselbe Art wasche, bekomme ich Klätsch. Deshalb: Juchhu, Vielfalt!

SkalpWash, wie ich es euch hier schon erzählt habe, will ich unbedingt wieder aufnehmen. In der letzten Zeit waren meine Gedanken häufig weit weg von Haarpflege. Deshalb habe ich das etwas vernachlässigt. Ich gelobe Besserung, denn ich bin immer noch davon überzeugt, dass es meinen Längen dient, wenn ich sie weitgehend von Wasser verschone.

LeaveIn

Der Star meiner Neuzugänge ist definitiv Schmalz in jeglicher Form. Ausführlich beschwärmt habe ich es hier schon. Es hat seinen Weg in meine Ölmischung gefunden & nimmt dort mittlerweile ungefähr 2/3 des Volumens ein. Es ist in meiner Haarseife, im LeaveIn & auch meine Hautpflege profitiert davon. Nichts macht meine Haare derart glänzig unbeschwert & kitzelt zarte Wellen hervor.

Schneiden

Hierüber habe ich Anfang des Herbsts total umgedacht & seither nicht mehr geschnitten. Natürlich wird meine ohnehin nicht sehr üppige Kante dadurch immer fusseliger – allerdings züchte ich im Moment wirklich eher auf Länge. Zumal ich meiner Haarerfahrung nach ohnehin niemals ohne fairytale ends sein werde…

 

Inversion/ Massage

Ich war ja richtig überrascht, dass mir die Inversion method wirklich was gebracht hat & deshalb habe ich die tägliche Kopfhautmassage (gelegentlich auch inverted ^^) beibehalten & seither ein zufriedenstellendes Monatswachstum von 1,5 cm. Für mich ist das viel, immerhin habe ich in den letzten Jahren immer mal den Stillstand bejammert.

Mit Öl mach ich das aber nur noch am Tag der Wäsche und es wirrrrrkt!

Qualität

3 Monate ohne S&D lehren mich zweierlei:

1. Splissschnitte fransen genauso aus, wie wenn ich den Spliss einfach von alleine abfallen lasse ^^

2. Spliss vermehrt sich nicht aus sich selbst heraus. Als Experiment reicht mir das jetzt aber! Ich will mich echt bemühen, mir wieder die Zeit für regelmäßige Entfernung kaputter Spitzen zu nehmen… so aufwändig es auch ist…

Eine Verbesserung der Spliss- und Bruchanfälligkeit habe ich noch mit keinem Mittel erreicht. Feine Haare halt… Dank Schmalzpflege habe ich aber einen Glanz, der auch weit über den Tag der Haarwäsche hinaus geht. Und insgesamt sind meine Haare wirklich zufrieden, elastisch & ich kann sie einfach nur lieb haben.

 

Struktur

Ebenfalls befreit hat mich 2017 von meiner „Wellenblindheit“. Zeit meines Lebens war ich zutiefst überzeugt, völlig glatte Spiegelhaare zu haben. Mein Etikett lautete „Dünner Schnittlauch – 1 a F II“. Als ich den Verdacht äußerte, zumindest eine leichte Bewegung im Haar haben zu können, schrien alle „Hier! Wussten wir!“. Da haben wir wieder den Salat mit der Selbst- und der Fremdwahrnehmung! Sichtungen alter Fotos ergaben, dass es schon immer so war. Und auch dieses Video aus 2016… Eigentlich recht eindeutig 😀 … ganz schön weitreichend meine „Wellenblindheit“…

Dank der federleichten Schmalzpflege & nachdem ich nicht mehr so viel kämme, werden meine Wellen immer sichtbarer – glücklicher kann man eine Kiki kaum machen 😀

Fazit

Ein glückliches Haarjahr war das 2017 – und nächstes Jahr kann es noch besser werden. Ich betrachte Haarpflege jetzt nicht mehr als etwas, das ich machen muss, um… Es ist zu einer Möglichkeit geworden, lieb zu mir selbst zu sein & ich kann es echt genießen. Je gelassener & klarer ich werde, umso mehr steigert sich mein Glück in jedem Bereich. Ich bin von einem unglücklich über den Zaun schielenden Entchen zum Hier-ist-alles-schön-Schwan gewachsen. Ich starte mit 106 cm ins neue Jahr. Und ich hoffe doch, dass da noch mehr geht!

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4 Kommentare

  1. Sehr schön geschrieben, ich habe das Jahr über die meisten deiner Beiträge gelesen. Toll wie viel du probiert hast und aus was du deine eigenen Möglichkeiten gezogen hast, am schmalz Thema bleibe ich auch dran ^^ und auch Entchen haben schöne „feen“ Schwan-federn 😉 Man muss sie nur lieb haben und pflegen 🙂

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