Preview *Schwindelig* Haarstab mit Fliegenpilz und Opal

So wie meine Augen gebannt von dir sind,
so sprüht dein Leuchten verwirrendes Feuer.
Als deine Wirkung auf mich beginnt,
fühlt ich mich als sei mein Blut erneuert.
Dein Gift hat diese berauschende Wirkung.
Am Anfang war es nur leicht erregend.
In einer Trance mit eindeutiger Stärkung
mich durch Orte und Zeiten bewegend,
beginn ich zu sehnen dich wieder zu sehen.
Während du dich meinem Griff entwindest,
kannst du mir doch nie verloren gehen,
wenn du wieder in die Ferne entschwindest.
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Preview *Pilze im Herbst* Haarstäbe aus RegenbogenHolz & gestockter Buche

Es begab sich zum Herbstanfang
dass mir ein Fabelwesen erschien
und es sah mir in die Augen
„Komm ich führ dich, folg mir dahin!“
Und da es mir lieblich dünkte,
dies fellige Kuscheltier,
lief ich ihm freudig nach
und guck, das fand ich hier:
Durch gelb und rot gefallenes Laub
auf der immer noch grünen Wiese
waren Pilze aus dem Boden gebrochen,
so bunt. Schau, es waren diese.

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Preview *Der Weg* Flachstab mit Aquarium

In der Dunkelheit der Tiefsee
schwimmst du einsam vor dich hin
und dein Weg wird nur beleuchtet
vom eignen Licht in dir drin.
Und Algen streicheln dich
schlängelst du dich vorbei
ganz zärtlich und stille.
Du bist gar nicht allein.
Am Ende des Weges
das du noch nicht sehen kannst,
wartet etwas auf dich.
Vielleicht ein Seestern, der tanzt.

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Preview *Köstlich* Wende- Haarstab mit Walderdbeeren

Tief im Gras im lichten Wald
hast du auf den Moment gewartet
Nein, warten ist nicht das rechte Wort!
In aller Stille bist du gestartet.
Hast den Kopf zur Sonne gehoben,
luftig- grüne Blätter entfaltet.
Erst zart weiße Blüten,
dann pralle Früchte gestaltet.
Dem Gesang der Bienen gelauscht.
Licht & Wasser aufgesogen.
Die rote, köstliche Beere
am Ende mir dargeboten.
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Preview *Kratzdistel* klare Gletscherforke

Stachelig bist du wirklich, sagte er mürrisch,
und betastete die Risse, die ihre gezahnten Blätter auf seiner derben Haut hinterlassen hatten.
Im Mondschein war sie ihm recht sanftmütig erschienen,
und so schön – also griff er dreist nach ihr,
wollte eine ihrer rötlichen Blüten pflücken.
Doch sie – die tagsüber freigebig ihren Nektar
zur Nahrung darbot – war durchaus wehrhaft.

Disteln sind so. Hold dem, der sich respektvoll nähert,
Doch wehe dem, der einfach zu nehmen beabsichtigt.

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Preview *RegenbogenPferd* Gletscherforke mit Pferd

Ich lass meine Pferde laufen,
sie fliehen wie meine Gedanken.
Ich treib sie an meine Pferde,
jag sie über meine Schranken.
Meine Ideen peitschen mich
voran in einem wilden Ritt.
Bis ich mich selbst besieg,
ist es nur ein weiterer Schritt.
In kopfloser Leidenschaft,
in galoppierendem Zwang
wird dieser Ausflug mein Zenit –
aufrecht in den Untergang.
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