Hej Rose! Wenn ich dir sage, wie schön du bist, errötest du & wendest deinen Blick zur Seite. Und doch habe ich gesehen, wie deine Blütenblätter erbebten & sich hoffnungsvoll öffneten. Ganz leicht. Ich drücke einen zarten Kuss auf die sanft gewellten Ränder & lasse deine Blätter durch meine Finger gleiten. Eine Knospe bist du jetzt & bald wirst du erblühen.Lass mich ein Gedicht auf deine Ausstrahlung schreiben, während mich dein Duft betört. Hej Rose!, wie ein Parfüm bist du, das meine Sinne verwirrt & das ich dennoch stets tragen möchte.
Der Tag nach der durchtanzten Nacht war zum Glück ein freier Sonntag…
Damit fängt meine Geschichte gelebter Wellness an. Bis dato war Haare kämmen für mich kein Vergnügen. So wenig, dass ich über Jahre vermieden habe, sie offen zu tragen. Offen tragen bedeutet zwangsläufig Knoten – egal ob mit LeaveIn und Silikonöl.
Saisonaler Haarausfall … wird in meinem Rudel allerdings Mauser genannt. So wie meine Hunde trifft es mich auch zu jedem Jahreszeitenwechsel. Besonders deutlich zum Herbstbeginn. Meist fällt es mir auf, wenn ich beim Kämmen plötzlich ganze Büschel finde.
Es ist die Zeit des Bangens um meinen ohnehin nicht gerade üppigen Haarumfang, die Zeit der tumble weed-enden Haarflusen in allen Ecken, der verstopften Staubsaugerdüsen…
Mein Umgang mit dem Haarausfall hat eine kleine Evolution durchgemacht.
Boah! noch ein Blog über lange Haare? Naja… Ich möchte hier Freud & Leid teilen, die suboptimale Haarpracht so mit sich bringt. Du kennst doch auch solche MegaHaarFotos… Seidiger Glanz, Ultralänge, L´Oréalschwung und diese Fülle.
Und dagegen dann mein Bild im Spiegel: die Fusseln sehen genau an einem Tag gut aus – dem Waschtag. Und das auch nur , wenn meine ganzen alternativen Waschmethoden mal nicht schief laufen… übrig bleiben 3 Tage im Jahr.