Preview *Wilde Mondin* Haarforke Perlmutt Mondphasen

Die Nacht zieht herauf, wild & ungestüm,
umfängt mich wieder, fängt an zu zieh´n.
Nichts findet den Weg hinaus oder rein.
Das Grausen klopft an, ich verhärte zum Nein.

Will atmen, die Dunkelheit droht mich zu ersticken
und so sehr ich auch will, ich kann nichts erblicken.
Mein Sehnen löst sich auf in rauer Schwärze
und in der Ecke sitzt wieder mal der alte Schmerz.

Er will mich wie immer zum Aufgeben zwingen.
Da hör ich draußen ganz weich jemand singen.
Da wirds wieder heller & Luft krieg ich wieder.
Ich atme & frage „wer singt da die Lieder?“

„Ich bins, die Mondin, Mutter der Göttinnen.
Ich bin deine Kraft, bin außen , bin innen“
Sie wärmt mich sanft im Perlmuttschein,
plötzlich fühl ich mein eigenes Göttin-Sein
.
***

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